Junge Union Reimlingen informiert über Kommunalwahl

Bürgermeisterkandidat Jürgen Leberle stellt sich vor

 Vergangenen Samstag lud der Ortsverband der Jungen Union (JU) die Gemeindejugend zu einer Informationsveranstaltung für die im März anstehende Kommunalwahl ins Reimlinger Sportheim ein.

Da viele Jugendliche heuer zum ersten Mal wählen dürfen, um somit über das Wohl der Gemeinde mitbestimmen zu können, war es für die örtliche JU eine wichtige Aufgabe, die Kommunalwahl in Bayern genau zu erklären, da das Wahlsystem auf den ersten Blick etwas kompliziert wirkt.

Johannes Endmeier, JU-Ortsvorsitzender und selbst Kandidat für den Reimlinger Gemeinderat, konnte in seinem detaillierten Vortrag manche Ungereimtheit des Kommunalwahlsystems aus der Welt schaffen und informierte die anwesenden Jungbürger sowohl über den Ablauf der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl in Reimlingen, als auch über die Landrats- und Kreistagswahl. „Keine andere Wahl ist bürgerfreundlicher und berücksichtigt den Wählerwillen mehr, als Kommunalwahlen. Sie sind reine Persönlichkeitswahlen, bei denen die Person klar vor der Partei kommt“, so Endmeier. Auch wurden Wahlbegriffe wie „Kumulieren“ und „Panaschieren“ explizit erklärt und man war sich schnell einig, dass das bayerische Kommunalwahlsystem viele Chancen beinhaltet, die Meinung junger Menschen einfließen zu lassen.

Ein weiteres Anliegen der Jungen Union war es, bei dieser Veranstaltung den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, mit Kandidaten für die Kommunalwahl ins Gespräch zu kommen, ohne eine gewisse Distanz, die viele junge Menschen bei so mancher Wahlversammlung verspüren. Jürgen Leberle, alleiniger Kandidat für das Amt des ersten Bürgermeisters in Reimlingen, stellte sich der Gemeindejugend in einer ungezwungenen Atmosphäre vor, die für Jugendliche in Sachen Politik enorm wichtig ist. Leberle, selbst erst 32 Jahre jung, erklärte dabei: „Nie war in Reimlingen die Chance für junge Menschen größer, sich in die Arbeit für die Gemeinde mit einzubringen. Für die junge Generation, die viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und manches hinterfragt, besteht die Chance, bei der Weichenstellung für eine gute Zukunft selbst mitzubestimmen.“ Neben Jürgen Leberle stellten sich zudem die Gemeinderatskandidaten der Liste „Freie Wahlgemeinschaft/CSU“ vor und waren für die Fragen der jugendlichen Teilnehmer offen.

Im Anschluss daran entstand ein kurzweiliger Gedankenaustausch über das Thema Jugendarbeit in Reimlingen. Man erinnerte sich an ein Jugendforum, das vor einigen Jahren auf Initiative der Jungen Union entstand und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen Projekte wie die jährliche Flursäuberungsaktion ins Leben rief. Man war sich auch hier einig, dass dieses Jugendforum fruchtbare Vorschläge erarbeitete und gerne wieder entstehen solle.

Abschließend bedankte sich der JU-Ortsvorsitzende Johannes Endmeier bei den Teilnehmern für ihre Bereitschaft an der Zukunft der Gemeinde mitarbeiten zu wollen und gab ihnen mit auf den Weg, dass nur durch diese Bereitschaft die Stimme der Reimlinger Jugend innerhalb der Gemeinde gehört und angenommen

Junge Union Donau-Ries informiert über Wahlrecht

Im Zuge der Vorbereitungen für die Kommunalwahlen 2014 wendet sich die Junge Union als politische Nachwuchsorganisation mit Informationen speziell an Jung- und Erstwähler. Insbesondere Studenten haben nämlich die Möglichkeit, in ihrem Heimatort das Wahlrecht auszuüben.

„Als politische Nachwuchsorganisation sehen wir es als unsere Aufgabe, jungen Wählern einen Ansprechpartner für Fragen zum Wahlrecht zu bieten“, so JU-Kreisvorsitzender Steffen Dollmann (Deiningen). Ziel sei es, insbesondere junge Menschen dazu zu motivieren, ihr Wahlrecht wahrzunehmen und bei den im kommenden Jahr anstehenden Kommunal- und Europawahlen auszuüben.

Insbesondere Studenten biete sich demnach die Möglichkeit, trotz Wohnsitz am Studienort im Heimatort wählen zu gehen. Nötig sei hierfür lediglich ein Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis, der bis zum 23. Februar 2014 im Rathaus eingereicht werden müsse. „Viele Studenten sind zwar am Studienort gemeldet, aber in der Heimatgemeinde wesentlich stärker verwurzelt“, erklärt auch Franz Ost jun. (Riedlingen). Gerade bei der Kommunalwahl als Persönlichkeitswahl sei es deshalb umso sinnvoller, das Wahlrecht im Heimatort auszuüben.

Die Kommunalwahlen in Bayern finden am 16. März 2014 statt. Darauf folgend wird deutschlandweit am 25. Mai 2014 die Europawahl abgehalten.

Junge Union Donau-Ries startet gemeinsam ins Wahljahr

JU stark auf der CSU-Kreistagsliste vertreten

Der traditionelle Neujahrsbrunch der Jungen Union Donau-Ries stand ganz im Fokus der am 16. März stattfindenden Kommunalwahlen. Neben den vielen Kandidaten für die Gemeinde- und Stadträte sind mit Steffen Dollmann (Deiningen), Franz Ost jun. (Riedlingen), Maximiliane Böckh (Nördlingen), Thomas Pollithy (Fremdingen), Michael Wimmer (Asbach-Bäumenheim), Manuela Hackenberg (Rain) und Jonathan Schädle (Donauwörth) insgesamt sieben JU-Kandidaten auf der CSU-Kreistagsliste vertreten.

„Es ist unser Anspruch auch künftig die Politik im Landkreis Donau-Ries mitzugestalten“, so Kreisvorsitzender Steffen Dollmann (Deiningen), „und an unseren Positionen, wie zum Beispiel der Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte, weiter zu arbeiten.“ Neben den JU`lern aus dem gesamten Landkreis waren auch Landrat Stefan Rößle und CSU-Kreisvorsitzender Ulrich Lange, MdB, Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler und Bezirksrat Peter Schiele nach Wemding gekommen, um die heiße Phase des Wahlkampfes zu eröffnen.

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