Ideenwettbewerb „Umwelt 20|20“ – 20 % Energieeinsparung als Ziel

Die Junge Union Donau-Ries veranstaltet einen Umwelt-Ideenwettbewerb für Schulklassen und Jugendgruppen aus dem Landkreis. Über 1.000 € Preisgelder werden vergeben. Schirmherr ist Landrat Stefan Rößle. Unterstützt wird die Aktion vom IHK Präsidenten Dr. Kopton.

„Wie kann in unserem Landkreis Donau-Ries bis zum Jahr 2020 mindestens 20 % Energie eingespart werden?“ Mit dieser Fragestellung tritt die Junge Union Donau-Ries an alle Schulklassen und Jugendorganisationen im gesamten Landkreis heran. Michael Wimmer (Asbach-Bäumenheim), stv. JU Kreisvorsitzender und Organisator des Wettbewerbs erklärt: „Wir suchen neue, innovative Ideen. Vorschläge wie „Licht aus“ oder „Heizung runter“ gibt es schon genug.“

Den Teilnehmern soll möglichst großer Raum zur Beschreibung ihrer Ideen gegeben werden. Deshalb sind Videos, Bilder, Texte, aber auch Modelle oder Zeichnungen als Teilnahmeunterlagen erwünscht und gerne gesehen. Der offizielle Start des Wettbewerbs war der 01. Oktober. Teilnahmemöglichkeit besteht bis zum Ende des Schuljahres am 30. Juli 2013. Anschließend wertet eine Jury, bestehend aus den Organisatoren, Politikern sowie Energieexperten die Vorschläge aus.

Natürlich lohnt sich die Teilnahme für die Klassen und Gruppen auch. „Als Sponsor konnten wir die Firma HPC – Das Ingenieurunternehmen, aus Harburg gewinnen“, sagt Thomas Pollithy (Fremdingen), Mitorganisator des Wettbewerbs. Für den ersten Platz werden 300 Euro, den zweiten 200 Euro und dem dritten Platz 100 Euro ausgeschüttet. Zusätzlich wird ein Gruppenpreis in Höhe von 500 Euro an die Organisation oder Schule vergeben, die die meisten Teilnehmer stellt. Über die Firma HPC konnte der IHK Präsident Dr. Andreas Kopton als Unterstützer des Wettbewerbs gewonnen werden.

Schirmherr Landrat Stefan Rößle fordert die Jugendlichen auf und dankt: „Ich hoffe, dass sich an diesem Wettbewerb möglichst viele von Euch beteiligen und danke den Verantwortlichen der Jungen Union für diese tolle Idee.“

Alle Mittel-, Real-, Berufs- und Fachoberschulen, sowie die Gymnasien erhalten in diesen Tagen ein Paket mit Flyern, Plakaten und Informationsmaterial über den Wettbewerb. Bei Fragen stehen die Ansprechpartner Michael Wimmer für den Süd-, und Thomas Pollithy für den Nordlandkreis zur Verfügung. Bei Bedarf besteht das Angebot, den Wettbewerb auch persönlich vorzustellen.

Alle weiteren Informationen sowie Kontaktdaten sind im Internet unter www.umwelt2020.de oder auf Facebook unter „Ideenwettbewerb Umwelt 20|20“ zu finden.

Auf dem Bild von links nach rechts:

Kfm. Leiter HPC Hans Arno Bartels, Organisator und stv. JU Kreisvorsitzender Michael Wimmer, IHK Präsident Dr. Andreas Kopton, Landrat und Schirmherr Stefan Rößle

 

JU Donau-Ries für Abschaffung der Praxisgebühr

Angesichts der hohen Überschüsse des Gesundheitsfonds und der Überschüsse der Krankenkassen fordert die Junge Union Donau-Ries die Abschaffung der 2004 von der rot-grünen Bundesregierung eingeführten Praxisgebühr.

Mit einem Überschuss von 3,2 Milliarden Euro im Gesundheitsfonds und 2,7 Milliarden bei den gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2012 steht das deutsche Gesundheitssystem in finanzieller Hinsicht so gut da wie kaum jemals zuvor in den Nachkriegsjahren. Da sich im Gesundheitsfonds zwischenzeitlich Rücklagen von über 12 Milliarden Euro befinden, lässt
sich nach Ansicht des Kreisvorsitzenden der Jungen Union Steffen Dollmann (Deiningen) die Erhebung der Praxisgebühr von 10,00 € pro Quartal nicht länger rechtfertigen. Auch der Bürokratieaufwand von 360 Millionen Euro zeigt, dass sich diese Belastung nicht rechnet, so Michael Wimmer (Asbach-Bäumenheim) . Gleichzeitig wirkt sich die Abschaffung der Praxisgebühr gerade bei mittleren und niedrigen Einkommen deutlich positiver aus als eine angedacht Senkung des Beitrags zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Daneben verfehlt die Praxisgebühr auch ihren Zweck. Hält man sich vor Augen, dass die frühere SPD Gesundheitsministerin Ulla Schmid die Praxisgebühr eingeführt hat, um unnötige Arztbesuche zu verhindern, so ist dieses Ziel fehlgeschlagen, so Thomas Pollithy (Fremdingen). Mit durchschnittlich 17 Arztbesuchen pro Jahr und Versichertem liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit vorn. Daran hat auch die Praxisgebühr nichts geändert.

Zwar sei es angesichts einer alternden Gesellschaft und einer unsicheren wirtschaftlichen Lage wichtig, in den nächsten Jahren weitere Rücklagen im Gesundheitssystem zu schaffen. Doch leiste die Praxisgebühr hierzu keinen entscheidenden Beitrag. Die zusätzlichen
Einnahmen vermögen den Frust und den bürokratischen Aufwand, den sie für Patienten und Ärzte mit sich bringt, nicht zu rechtfertigen.

Die Junge Union Donau-Ries fordert die CSU Bundestagsabgeordneten auf, dieses „Bürokratiemonster abzuschaffen und auf einfachem Weg eine Entlastung für einen großen Teil der Bevölkerung herbeizuführen“, so Joachim Fackler (Donauwörth). Als Alternative zur Abschaffung der Praxigebühr wurde noch die Meinung vertreten, den momentan geltenden gesetzlichen Tarif zur gesetzlichen Krankenversicherung zu senken. Denn dann würden auch diejenigen von dem Überschuss der Krankenkassen profitieren, die nie oder kaum ärztliche Behandlungen in Anspruch nehmen.

Junge Union informiert über Netzausbau

Donauwörth – Der JU-Kreisverband Donau-Ries lud mit dem Vortrag „Flaschenhals Netz – Stromnetz, quo vadis?“ zur Expertendiskussion

 

Hintergrund sind die derzeitigen Planungen des hiesigen Übertragungsnetzbetreibers, laut denen eine der im Zuge des Netzausbaus zusätzlich benötigten Hochspannungsleitungen durch die Region Nordschwaben führen soll (RN/DZ vom 01.06.2012). „Wir müssen uns deshalb mit dem Zukunftsthema Stromnetz auseinandersetzen, auch und gerade in der Jungen Union“, so Steffen Dollmann (Deiningen). Dipl.-Ing. K. Sontag, langjähriger Leiter der Direktion Netzmanagement der Stadtwerke Augsburg Netze GmbH, konnte den Teilnehmern in einem Informativen Vortrag die technischen Hintergründe der Stromnetze erläutern. „Wir werden um solche Stromautobahnen nicht herumkommen“, so die Meinung des Experten. Wichtig sei jedoch, die Energieübertragung als Ganzes zu sehen und so die Möglichkeit, das Gasnetz zu nutzen, nicht auszuschließen. „So könnte der notwendige Ausbau des Stromnetzes reduziert werden“, stellt Verena Rossmanith (Reimlingen) fest.

 

Koordination des Ausbaus notwendig

„Es ist von großer Bedeutung, dass die Maßnahmen der einzelnen Beteiligten abgesprochen und organisiert werden“, fasst Thomas Pollithy (Fremdingen) die anschließende Diskussion zusammen. Derzeit gebe es viele einzelne Akteure, die jeder für sich Maßnahmen planten. „Das Gesamtprojekt Netzausbau ist aber nur durch eine übergeordnete Koordination zu schaffen. Es muss klar sein, wer den Hut aufhat!“, so der Hinweis des langjährigen Netzexperten K. Sontag. Die Veranstaltung fand großen Anklang im Kreisverband der CSU Donau-Ries sowie der Arbeitsgemeinschaft „Arge Neue Energie Schwaben“.